Saturday, December 29, 2018

Ein frohes Neues Jahr 2019!!! - Und was ist mit den guten Vorsätzen?


Der Jahreswechsel ist eine vom Menschen künstlich festgelegte Einheit, es gibt ihn in Wirklichkeit gar nicht. Wir wissen das und trotzdem feiern wir ihn jedes Jahr. Warum?

"Schon Cäsar musste ein Jahr mit 445 Tagen ausrufen, um den Kalender wieder in Ordnung zu bringen... Der heute gültige Gregorianische Kalender sei auf Dauer zu ungenau, sagt der Kieler Mathematik-Professor Hermann König. Ein Jahr ist in der Regel 365 Tage lang und alle vier Jahre einen Tag länger. Schon im Jahre 130 v.Chr. hatte der griechische Astronom Hipparch die Jahreslänge auf 365 1/4 Tage minus fünf Minuten berechnet. Doch schon kleinste Ungenauigkeiten führen über die Jahrhunderte zu merklichen Verschiebungen der Jahreszeiten." (Zitat: welt.de)

Ähnlich verhält es sich mit Geburtstagen und Jubiläen. Auch die sind willkürlich. Forscher stellen sogar in Frage, ob wir wirklich im Jahr 2019 leben oder ob da im Laufe der Geschichte der eine oder andere mal daran gedreht hat... Die Wahrscheinlichkeit ist groß, denn im Laufe der Jahrhunderte gab es viele Kalender und es war üblich, dass sich die verschieden Herrscher als göttlich darstellten. Mit einer neuen Zeitrechnung ließ sich das Image ungemein heben. 

Aber warum ist der Kalender für uns so wichtig? Also gut, zum einen ist er natürlich ein wichtiges koordinatorisches Instrument, um unser Handeln und Wandeln abzustimmen. Ohne den Kalender gäbe es sicher ein heilloses Chaos auf der Welt. Aber weshalb diese Euphorie mit Pauken und Trompeten und vor allem mit Feuerwerk?

Ich glaube, der Kalender stillt ein wichtiges Grundbedürfnis nach Ordnung und Geborgenheit, eine Möglichkeit uns in der Unendlichkeit von Raum und Zeit einzuordnen, Erinnerungen besser zu sortieren, Visionen besser fassen zu können. Der Jahreswechsel ist immer eine gute Gelegenheit über das Vergangene zu resümieren, "neu" anzufangen, sich etwas vorzunehmen.

Ach ja, die guten Vorsätze zum Neuen Jahr! Schön, wenn man den Anlass für eine wirkliche Veränderung nutzen kann. Die Realität sieht meist anders aus. Die meisten scheinen zu glauben, das Neue Jahr wird es schon richten, ich brauche mir nur etwas vorzunehmen und der Zauber des Neuen Jahres erledigt das dann für mich. So ist es nicht. Der Zauber hält nur eine Nacht, schon am nächsten Morgen ist der Vorsatz vergessen.

"Es gibt kaum Menschen, die noch nie zu Silvester Vorsätze gefasst haben", sagt Dieter Frey, Sozialpsychologe an der Ludwig-Maximilians-Universität München. "Wie die Absichten umgesetzt werden, ist zu wenig durchdacht. Dann misslingen erste Versuche, und die Leute geben auf." (Zitat: sueddeutsche.de)

Ich glaube ein wesentlicher Punkt ist die Motivation. Also ich meine nicht so einen schreienden Typen, der einen ständig anfeuert, nach dem Motto "Los du Sau!" oder "Du bist toll! Du schaffst das!" oder irgendwelche Sprüche immer vor sich hinzubrabbeln. Dieses Sich-Pushen, Aufpumpen, Suggerieren oder Affirmations-Techniken funktionieren auf die Dauer nämlich nicht. Sie nutzen sich ab und bewirken teilweise sogar das Gegenteil. Mit Motivation meine ich das, was wir wirklich wollen, das was hinter dem Vorsatz verbirgt: geheime Wünsche.

Ich glaube, viele Menschen überlegen sich nicht, warum sie das wollen. Warum will ich abnehmen, fitter sein, etwas lernen? Welches Ziel will ich erreichen? Wie geht es danach weiter? Ich glaube es ist wichtig einen detaillierten Plan zu haben, erstens mit welchen genauen Schritten will ich mein Ziel erreichen und zweitens was mache ich dann damit? Marathon? Frau/ Mann ansprechen? Reisen? Ich glaube es ist wichtig, all diese Dinge vor Silvester zu planen und gleich Tatsachen zu schaffen. Am besten ist es, sich jetzt gleich hinzusetzen und die Schritte aufzuschreiben und vor allem ein Datum für das Ziel anzusetzen, Reise buchen, Date ausmachen, zum Lauf anmelden usw. Dann klappt 's auch mit den guten Vorsätzen. Fest steht, dem Kalender ist das egal!

In diesem Sinne wünsche ich, dass ihr Euch im Jahr 2019 Eure geheimen Wünsche erfüllt !!!
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Monday, December 3, 2018

Trage keine Maske, sei authentisch!

Authentisch ist so ein Modewort. Modewort heißt nicht, dass das Wort falsch ist. Es heißt nur, das Wort wird fälschlich gewertet. Die Mode besteht darin zu meinen, authentisch sei gut, alles andere wäre falsch. Ich glaube nicht an solche Wertungen und solche Moden. Sie führen nicht zum "Besseren", zum "Fortschritt.

Genauso, wie ich gelernt habe mich durch die Worte, die ich hier schreibe auszudrücken, habe ich gelernt mich mit Gestik und Mimik mitzuteilen oder auch eine Rolle zu spielen. Jeder von uns lernt das. Zuweilen trage ich gerne eine Maske und bin damit sehr authentisch. Ich zeige damit meinen Spieltrieb. Ich zeige damit was ich nicht mag, was ich falsch finde, worüber ich nachdenke. Das ist sehr authentisch oder eben auch nicht. O.k., ich tue das beruflich... In jedem Fall bin das ich.

Wir alle tragen Masken, ständig und das ist auch gut so. Es ist ein Teil vom Menschsein, von Kommunikation. Das Wesentliche ist nicht, eine Maske zu tragen oder nicht, sondern der geschmeidige Wechsel. Die Maske sollte nicht starr werden, sonst fängt sie an zu schmerzen. Wichtig ist nur, dass man die Maske nicht dazu missbraucht sich selbst zu verleugnen. Es ist wichtig, jederzeit in der Lage zu sein, die Dinge die man an sich selbst nicht mag, zu zeigen.

Aber so eine flexible Maske, eine bewusst aufgesetzte, mit ein bisschen Selbstironie gewürzte Maske oder Rolle gibt die Möglichkeit zu zeigen, wer du sein willst, wer du sein kannst, wie es dir geht. Eine flexible Maske kann helfen Eitelkeiten zu überwinden, einen Konflikt von einer anderen Seite zu betrachten usw. In jedem Falle sind viele verschiedene Masken eine Bereicherung unserer Persönlichkeit.

Und Vorsicht: Nach meiner Erfahrung ist es so, gerade wenn Menschen sagen, sie seien ganz authentisch und nur so und nie anders, tragen sie eine ganz, ganz starre Maske, spielen sie eine Rolle die nicht stimmt, weil sie die Seiten, die sie an sich nicht mögen nicht ertragen können. Die Rolle "ach-bin-ich-schüchtern" und "ach-bin-ich-bescheiden" ist eine üble Mode. Erstens stimmt das nie und zweitens ist das ein Weg Verantwortung weg zu schieben, immer sauber dazustehen und immer Recht zu behalten.

Das Geheimnis der "authentischen Persönlichkeit" liegt darin, alle Seiten von uns lieben zu lernen und zu feiern. (Wir können sie ja auch wieder ablegen.) Ich liebe meinen Beruf, denn auf der Bühne fühle ich mich wirklich authentisch, gerade weil ich jemand ganz anderes bin. Es ist meine freie Wahl.

© Make Up by maskenmeyer


Monday, October 31, 2016

WOLFRAM: klassische Gefühle CD – Lieder berühren.

"THE POWER OF CHANGE"
E
rlebe, wie Geld in Musik verwandelt wird!

(English version here:
http://the-voice-of-wolf.blogspot.de/2016/11/wolfram-classical-feelings-cd-moving.html
)

Ich liebe den Effekt, den Musik auf Menschen hat. In der Musik finde ich etwas, dass ich mit Worten nicht ausdrücken kann. Und ich liebe es diesen Zustand, diese Stimmung mit anderen zu teilen. Deshalb mache ich Musik. Ich bin klassischer Sänger, mit Oper aufgewachsen und liebe meinen Beruf. Nach meinen Konzerten fragen mich Menschen immer wieder nach meiner eigenen CD. Die CD wäre für mich so eine Art Visitenkarte, ein Gesellenstück, meine Doktorarbeit zum Anfassen.

Mit Mihai Grigoriu, einem Kollegen und Freund, mit dem ich schon diverse Produktionen und Konzerte gemacht habe, habe ich begonnen, einen Zyklus von sieben Liedern zu schreiben, d.h. ich schreibe die Texte und Mihai setzt meine Intentionen in Musik um. In den Liedtexten geht es um Veränderung, persönliche Entwicklung und die Kraft, die dadurch entsteht. Ich nenne den Zyklus daher "The Power of Change" (Die Texte sind aber auf deutsch). In jedem Song wird ein alltägliches typisches Problem dargestellt, das dann zu einer Auflösung kommt. Wir haben die Lieder sehr eingängig gestaltet, so dass die Hörer die Lieder zur eigenen Inspiration hören oder am besten laut mitsingen können.

Unseren ersten gemeinsamen Titel "Und meine Seele brennt" haben wir bereits in einer Demo-Version in einem Studio in Italien aufgenommen. Es geht jetzt darum, die CD Herstellung, d.h. die restlichen Aufnahmen, die Bearbeitung, das Mastering und das Booklet zu finanzieren.

Ich habe mich entschlossen für die Herstellung der CD ein Crowdfunding zu machen. Ich bin gerade in der Startphase und brauche noch eine ganze Menge Fans, um in die Finanzierungsphase zu kommen. Das kostet nichts, man muss sich nur mit einer eMail-Adr. oder mit einem Facebook- oder Google-Account registrieren und dann auf "Fan werden" klicken. Das hilft mir in jedem Fall weiter. Später kannst Du Dich immer noch entscheiden, etwas zu spenden. Mehr zum Projekt, mit Video und kleinen Hörbeispielen erfährst Du auf meiner Projektseite bei Start Next Punkt Com:

https://www.startnext.com/wolfram-cd

Und da ist auch der "Fan-werden" Knopf, also:
1. auf den Link zur Projektseite klicken,
2. dort mit Facebook, Google oder einer e-Mail Adresse registrieren und
3. rechts neben dem Projektvideo auf "Fan-werden" klicken,
fertig. Danke! <3

https://www.startnext.com/wolfram-cd
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Tuesday, July 19, 2016

Cinema Deluxe - Das ganze Programm


Fr.22.07.16, 11Uhr KoKi, Urachstr.40, Freiburg: Cinema Exil – Eintritt frei!

Ich schau gern Filme. Ok, das ist nichts besonderes, das tut wohl jeder gern. Aber ich tue das am liebsten im Kino. Als Theaterkind fühlte ich mich schon immer im Kino wie zu Hause. Die ganze Atmosphäre, die Stille, die Eintritt wenn es dunkel wird, der Fokus auf die Leinwand, alles das erinnert mich ans Theater. In der Dunkelheit ist es leicht die eigene Person auszublenden und durch die Leinwand hindurch öffnet sich für mich eine ganz neue Phantasiewelt in der alles möglich ist. Filme sind für mich ein Stück Realität von einem Traum. In Filmen kann man alles. Man kann mühelos Grenzen überwinden. Jeder Film ist ist wie eine Reise. Es gibt Begegnungen mit Altem oder Neuem. Man kann Neues kennen lernen oder Altes reflektieren. Man kann sich mit Charakteren, Figuren, Geschichten, Gefühlen oder Bildern identifizieren. Ein Film kann ein bestimmtes Lebensgefühl einfangen. Filme können eine Generation, ein Land, ein Volk, eine Gruppe prägen. Über Filme kann man sich unterhalten und dadurch etwas über den Anderen erfahren. Wenn ich etwas nicht gut erklären kann, dann sage ich oft: "Wie in dem Film...". Es ist erstaunlich, aber ich glaube das ist etwas, was mich mit der ganzen Welt verbindet. Menschen schauen gerne Filme. In den Filmen erkennen sie sich wieder, aber sie werden auch widergespiegelt. Das eigene Lebensgefühl oder das Lebensgefühl, das man sich wünscht, spiegelt sich oft im Lieblingsfilm. Im Film kann man so fremde Kulturen aus einer ganz anderen Perspektive kennen lernen. Deshalb finde ich, dass Cinema Exil eine sehr gute Initiative ist und ich hoffe dass dieses Festival in Freiburg Fuß fassen und wachsen kann. Unter dem Motto "Wer bin ich?" können sich Fremde und Geflüchtete uns zeigen und Freiburger können zeigen, wie sie ihr Land, ihre Stadt, ihre Identität, ihr Leben empfinden. Die Filmreihe "Wer sind wir? – typisch deutsch", unterstützt von Blackwood-Films, lädt deshalb zum gemeinsamen Film schauen ein. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich den Anfang machen darf, einen meiner vielen Lieblingsfilme zu zeigen. Ich werde dazu ein bisschen was aus meinem Leben erzählen, warum dieser Film oder was ich an diesem Film so mag.

Fr.22.07.16, 11Uhr KoKi Freiburg: Cinema Exil
www.koki-freiburg.de
Wer sind wir? Typisch deutsch - Filmreihe
Blackwood Films lädt Geflüchtete & Freiburger zum gemeinsamen Filmschauen ein.
Wolfram zeigt "Sonnenallee" von Leander Haußmann. Eintritt frei!

Wikipedia sagt: "Sonnenallee ist eine deutsche Filmkomödie von Leander Haußmann aus dem Jahr 1999. Sie thematisiert das Leben Ost-Berliner Jugendlicher im Angesicht der Berliner Mauer in der DDR der 1970er Jahre. Der Titel des Films bezieht sich auf die gleichnamige Straße in Berlin. Am südlichen Ende der Sonnenallee befand sich während der deutschen Teilung ein Grenzübergang zwischen West- und Ost-Berlin. Das Drehbuch wurde gemeinsam von Thomas Brussig, Detlev Buck und Leander Haußmann entwickelt. Brussigs Roman Am kürzeren Ende der Sonnenallee erschien im selben Jahr. Bis 2003 sahen in Deutschland mehr als 2,6 Millionen Kinobesucher den Film. [...]"

Fr.22.07.16, 11Uhr KoKi, Urachstr.40, Freiburg: Cinema Exil – Eintritt frei!
www.koki-freiburg.de
Bis denne!
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Thursday, February 11, 2016

Tatort Freiburg


O.k. Ich glaube, ich muss mich hier mal outen:

Ich bin passionierter Krimifan. Nicht so sehr das Grausame, Blutige und die Sensationslust, sondern das gepflegte Rätsel und die Psychologie der Charaktere interessieren mich, also eher Klassiker wie Agatha Christie und Arthur Conan Doyle, aber auch Autoren wie Martha Grimes. Daher hatte ich viel Spaß beim Dreh in Achim Freunds Krimi "Rotkäppchen Todschnäppchen".

Rotkäppchen ist ein Stoff, der sehr gut in unsre Zeit passt: die Verführung. Der Verführer ist in diesem Fall ein Immobilien Hai, der sich ein "Filetstückchen" einverleiben will und zwar auf blutige Weise. Sein Ziel erreicht er durch den Einsatz der richtigen Reize. Er weiß genau, worauf seine Opfer anspringen und dass sie ihren gewohnten Pfaden folgen werden.

Kennen wir das nicht alle, Versprechungen? Und am Ende war doch alles gelogen. Und dennoch fallen wir drauf rein und am Ende sagen wir oft: "Hab ich's doch gewusst!" Warum lassen wir uns trotzdem einwickeln?

Verführt werden ist prinzipiell eine gute Sache. Verlockungen nachzugeben liegt in unserer Natur. Auf diese Weise entwickeln wir uns weiter, entdecken Neues, lernen, schöpfen unser Potenzial aus und erhalten den notwendigen Vorsprung in der Evolution. Mehr noch, solche Anreize spornen uns oft zu Höchstleistungen an.

Und doch haben wir meist ein schlechtes Gewissen, einer Verlockung nachzugeben. Das liegt daran, dass es verschiedene Reize gibt. Es ist ein sehr wichtiger Entwicklungsprozess für uns, die "falschen" von den "richtigen" Anreizen zu unterscheiden. Dies ist ein Lernprozess, auf den in unserer Gesellschaft nicht richtig oder nicht genügend geachtet wird, weil die Wirrungen unserer Gefühle für den finanziellen Profit einzelner sehr praktisch sind.

Wir wollen verführt werden, wir hoffen es oft sogar und das ist gut so. Aber an den Stellen, wo es uns gut täte, trauen wir uns nicht "ja" zu sagen, wir könnten ja scheitern. Es erscheint uns zu groß, wir sind es nicht Wert, es ist zu kompliziert und sehr früh lernen wir so, den "Ball flach zu halten". Und deshalb sind wir dann an anderen Stellen, wo es weniger aufwendig, preiswerter ist, weniger Risiko hat oder auch weniger auffällt, allgemein akzeptiert ist, bereit nachzugeben. Wir suchen dann nach logischen Argumenten, machen einen faulen Kompromiss, reden uns ein, dass wir das ja brauchen, dass es besser ist. Das darf uns dann keiner nehmen.

Beste Bedingungen für Industrie und Politik uns Dinge einzureden, die kein Mensch braucht und die uns sogar schaden. Essstörungen, Süchte und erschreckende Krankheitsraten sind die Folge. Politik und Wirtschaft haben kein Interesse das zu ändern und werden es folglich auch nicht angehen. Wir sind auf uns selbst angewiesen. Wir müssen lernen uns selbst zu lieben und wieder spüren, was wirklich "gut" ist für uns. Fühlen wir uns wirklich gut nach dem dritten Stück Sahnetorte? – Wenn ja, dann nur deshalb, weil wir uns eingeredet haben, dass wir uns jetzt "was Gutes" tun. Unser Körper erzählt uns etwas anderes, er schreit laut um Hilfe, aber niemand hört es, am wenigsten wir selbst.

Wie zum Kuckuck also, kann ich die "falschen" von den "richtigen" Anreizen unterscheiden? Es gibt ein sehr wichtiges Indiz (um beim Krimi-Jargon zu bleiben):  Falsche Verlockungen und Versprechungen sind Ablenkungen von dem was ich wirklich brauche. Da krieg ich nur "was ich will" und habe hinterher ein Loch, ein schlechtes Gewissen. Es füllt mich nicht wirklich aus und deshalb brauche immer wieder mehr und es reicht doch nie.

Wenn ich hingegen bei der bloßen Nennung eines "guten" Anreizes aufblühe, Energie bekomme, in positiven Tatendrang verfalle, wenn ich im Tun in diesem Moment aufgehe, wenn es mich beflügelt, wenn ich das den ganzen Tag, sogar ohne Bezahlung tun könnte und würde, dann folge ich meiner Bestimmung und muss nicht "tun was ich will". Darin besteht der Unterschied. Du fühlst hinterher kein Loch, sondern Erfüllung. Du fühlst dich erfüllt, das war 's, mehr oder was anderes brauchst du nicht. Es ist genug.

Deshalb liebe ich meinen Beruf. Ich könnte das den ganzen Tag tun und es kümmert mich wenig, wie groß mein "äußerlich gemessener" Erfolg ist, denn ich bin wirklich glücklich in dem Moment, wenn ich es tue. Bist du glücklich bei den meisten Dingen die du so täglich tust? Oder hast du dich schon umgebracht, aufgefressen, ersäuft?

In den Märchen stecken die Erfahrungen unzähliger Generationen, die die Zeit überdauert haben, weil sie allgemeingültig und gesellschaftsunabhängig sind. Ich finde Krimis sind eine moderne Form Geschichten zu erzählen, aus denen wir lernen können, unseren Horizont erweitern können. Ich bin sehr froh, in dieser gelungenen Adaption vom Rotkäppchen mitgespielt zu haben. Ich hoffe, diesem Tatort in Freiburg werden noch viele folgen.

Friday, August 7, 2015

The SingingWolf Project

Die Welt retten – das geht!




Seit Jahren bin ich mit der selben Botschaft unterwegs. Dieser Planet wird nur dann lebenswert für ALLE, wenn wir uns aktiv an Integration beteiligen. Nur dann wird echter Frieden, reale Freiheit und wahrer Wohlstand möglich. Und der Weg dahin ist die Kunst, die Musik, Kultur, Geschichten austauschen, etc. Die Kunst bringt die Menschen zusammen. Der Weg des Künstlers ist einzigartig!

Wie lange wollen wir noch von einer hausgemachten Krise in die andere stürzen? Ganz klar: Politik & Wirtschaft schaffen es nicht, die Menschen zusammen zu bringen. Kunst kann das! Es braucht ein

INTERNATIONALES MUSISCHE ZENTRUM für INTEGRATION, (ArtCI) das bedeutet:

- Kulturellen Austausch
- Musizieren, Theater, Poetry Slam, etc.
- Spielend voneinander Lernen.

Gemeinsam können wir unsere Welt "retten", was für mich so viel heißt wie:

"Ein lebenswerter Ort für ALLE!"

Die Welt wächst zusammen. Das kann eine unfassbar große Chance sein. Aber es gibt zur Zeit deswegen auch große Konflikte wegen allzu großer Unterschiede der Kulturen. Die Unterschiede der diversen Ethnizitäten sind aber eigentlich unsere Stärke. Wenn wir gemeinsam stark sein wollen und die Probleme dieser Erde anpacken wollen, müssen wir erst einmal miteinender klar kommen. Wir brauchen unsere Softskills und müssen unsere kommunikativen Fähigkeiten trainieren. Das ist zu schwer? Nee, das macht sogar riesen Spaß!!!

Warum Integration?

Unter Integration verstehe ich Verbindung scheinbarer Gegensätze, ein Zusammenkommen, das sich ergänzt, die Bildung eines Teams, das im Idealfall eine Win-Win-Situation herstellt.

Crowdfunding ist Basisdemokratie aus dem Netz

Der Kniff beim Crowdfunding ist die richtige Plattform für sein Projekt zu finden. Oft musste ich mich durch viele trockene Paragraphen durchbeißen um festzustellen, dass mein Projekt für diese Plattform nicht zulässig oder nicht sinnvoll ist. Aber jetzt habe ich eine Möglichkeit gefunden, wie ich meine Projekte ganz einfach ohne Einschränkungen verwirklichen kann.

Mein neues Projekt ist eine große Sache. Wer mich kennt weiß, dass ich es ernst meine. Ich habe in meinem Leben auf vielen Bühnen gestanden, viele Rollen gestaltet, Konzerte gesungen, eigene Projekte gemacht und bin bei alldem in der Welt herumgekommen. Dabei ist mir aufgefallen, dass meine Motivation dahinter, meine Triebfeder Kunst zu machen immer das verbindende Element ist.




Danke :-)
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Tuesday, December 23, 2014

Drei Männer, eine Leidenschaft...

DIE CSÁRDÁSFÜRSTEN

3 Männer mit Herz 

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Csárdás [Tschardasch]: Paprika liegt in der Luft, die Weite der Puszta im Ohr, Leidenschaft und Sehnsucht im Herz und wilder Rhythmus pocht im Blut. Das ist Csárdás. Ein widersprüchliches Gulasch aus unterschiedlichsten Kulturen. Wilde, unbarmherzig schnelle Rhythmen im Wechsel mit unbändigen, schamlos ausdrucksvollen Gefühlswelten. Diese extaktische Musikmixtur hat seit Anfang des 19. Jahrhunderts viele klassische Komponisten, wie Brahms und Liszt, inspiriert.
Im Wien der 20er Jahre entstand eine Sehnsucht nach einer heilen Welt der K&K Monarchie und eine romantische Verklärung vom nunmehr fernen Ungarland. So erlebt der Csárdás in der Silbernen Operettenära reißende Welterfolge durch Komponisten wie Kálmán und Lehár.
Die Csárdásfürsten entführen Sie in den zauberhaften Taumel dieser berührenden musikalischen Welt. Virtuos feiern sie ein Wechselbad der Gefühle, voll mit unbändiger Lebensfreude und genußvoller Melancholie. Drei Männer mit Herz und dazu drei Vollblutmusiker, mit einer großen Schwäche für Sinnlichkeit. Lassen Sie sich verführen!
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Was passiert wenn drei Herzblutmusiker sich verlieben?
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Es war so genial! Wir trafen uns zu einem Kennenlernen und dann passierte das:
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Das war für mich eine wundervolle Erfahrung. Wir haben einfach drauflos gespielt und konnten nicht mehr aufhören... alles was das Herz begehrt: Kálmán, Lehár, Dinicu, Monti, Sarasate, Brahms etc... Alles war an diesem Abend so mit Leidenschaft erfüllt. So was lieb ich. Und jeder von uns liebt diesen "Job"! Danke Jungs! Das Ergebnis kann sich sehen (und hören) lassen.
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DIE CSÁRDÁSFÜRSTEN
3 Männer mit Herz

Wolfram B Meyer (Tenor)
Mihai Grigoriu (Klavier)
Anton Duma (Geige)

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Die Csárdásfürsten – drei Männer mit Herz ist ein halbszenisches Konzert mit Tenor, Geige und Flügel. Thema ist der Csárdas- und sogenannte Zigeunermusik mit angrenzenden Genres in verschiedenen Epochen, insbesondere aus der Silbernen Operettenära. Komponisten wie Bartók, Brahms, Dinicu, Kálmán, Lehár, Monti, Sarasate und andere werden von drei Profimusikern interpretiert. Dabei wird das Wesen dieses Musikstils plastisch, allein durch die geschickte Zusammenstellung und die Verknüpfung mit Texten aus dieser Zeit. Das Programm ist für den unbedarften Hörer unterhaltsam gestaltet, bietet aber auch für den routinierten Konzertbesucher interessante Nuancen und ist für alle Altersstufen ab 12 Jahren geeignet. Veranstaltungsorte sind kleine bis mittlere Säle mit einer guten Konzertakustik und entsprechendem Flügel. Der Abend dauert 90 Minuten zuzüglich einer ca.20 minütigen Pause.
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"Anton Dumas Violinspiel mit viel Authentizität und Couleur locale  [...]
Mihai Grigoriu ist ein Salonpianist erster Güte, [...] ein Tastenfürst mit Esprit und Witz und überdies überzeugender Chansonstimme. [...]
Conférencier  Wolfram B Meyer [...] mit einer lyrisch flutenden, in der Mittellage weichen und warmen Stimme, deren Kompetenz in Sachen Operetteninterpretation unüberhörbar ist. [...] ein Tenor-Charmeur alter Schule."
[von Alexander Dick, Badische Zeitung, Mo, 13. April 2015]
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DIE SCHÖNEN, E-Werk Freiburg über Die Csárdásfürsten:
"Wer unsere Programme kennt, der kennt und schätzt auch Mihai, seine Virtuosität auf dem Klavier, seine verrauchte Chansonstimme und seine nicht zu übersehende Bühnenpräsenz. Und wer von unseren weiblichen Zuschauer verliebte sich bei GIGOLO nicht in unseren gefühlvollen, stimmgewaltigen Kollegen Wolfram? Man kann ihm stundenlang zuhören und in die Augen schauen."
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Mehr unter:

http://diecsardasfuersten.blogspot.de/
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Vielen Dank, Doreen für die tollen Fotos:
http://doreen-fotos.jimdo.com/fotos/das-neueste/
Hat super viel Spaß gemacht!
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Danke Laurin für die klasse Videos!
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Danke Boris Für das fürstliche Plakat.
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Danke an Helga Schollenberger für die schönen Kostüme und
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danke an die "DIE SCHÖNEN" Musiktheater im E-WERK
ohne deren Unterstützung wir es sicher nicht geschafft hätten!
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